20.07.2022 in Aktionen

Fachkonferenz der Bundes-SGK

 

Die Bundes-SGK veranstaltet in diesem Jahr wieder eine Große Fachkonferenz als Präsenzveranstaltung. Wir setzen uns in dem Programm aus kommunaler Sicht mit den drängenden Themen in den heutigen Krisenzeiten auseinander. Wir schaffen Raum für Diskussion, Anregung und Begegnung. Besonders freuen wir uns über die angekündigte Abendrede unserer Bundesinnenministerin Nancy Faeser! Bitte prüft, ob Ihr teilnehmen könnt und streut die Einladung an mögliche interessierte Kreise.

 

Anmelden könnt Ihr Euch über diesen Link

Mehr Infos dazu bekommt ihr über die SGK-Landesgeschäftsstelle.

19.07.2022 in Aktuell

SGK-Landesvorstand

 

SGK-Landesvorstand

Am 12.07. kam der SGK-Landesvorstand in Mainz zusammen. Dabei stand u.a. die Neuregelung des KFA und die Altschuldenübernahme auf der TO. Herzlich willkommen im geschäftsführenden Vorstand heißen wir Julia Gieseking als eine von drei stellvertretenden Landesvorsitzenden.

 

Lebenslauf Julia Gieseking

Julia Gieseking wurde 1974 in Daun geboren, wo sie mit ihrem Mann und den drei gemeinsamen Kindern lebt.

Nach ihrem Abitur am Thomas-Morus-Gymnasium Daun studierte sie Architektur an den Technischen Universitäten in Kaiserslautern und Wien. 2002 erfolgte der Abschluss als Diplom-Ingenieurin. Julia Gieseking war bis 2021 als Architektin tätig, davon viele Jahre lang selbstständig.

Seit 2004 ist sie Mitglied der Architektenkammer Rheinland-Pfalz.

Julia Gieseking trat 2018 in die SPD ein. Sie engagiert sich in Vereinen, Institutionen und in der Kommunalpolitik. Von 2014 bis 2021 war Julia Gieseking Mitglied im Umwelt-, Bau- und Planungsausschuss der Stadt Daun, von 2019-2021 Stadträtin in Daun und Mitglied des Kreistags des Landkreises Vulkaneifel.

Im November 2020 wurde sie mit 66,4 % der Stimmen zur Landrätin des Landkreises Vulkaneifel gewählt.

Ihre Freizeit verbringt Julia Gieseking gerne in der Natur. Sie interessiert sich für Kunst und Fotografie.

06.07.2022 in Internationales

Hilfe für die Ukraine

 

Welle der Solidarität für Ukraine

Rheinland-Pfalz hilft Flüchtlingen

Außergewöhnliches ehrenamtliches Engagement.

Über 30 000 Menschen in Not im Land
angekommen. 84 Millionen Euro stehen bereit

Autorin: Sabine Bätzing-Lichtenthäler, SPD-Fraktionsvorsitzende im Landtag Rheinland-Pfalz

 

Der grausame Angriffs-Krieg Wladimir Putins gegen die Ukraine hat Not, Angst und Schrecken über Millionen Menschen gebracht. Das Unvorstellbare ist geschehen - mitten in Europa sind wieder Frauen, Kinder, teils ganze Familien auf der Flucht vor Bomben und Gewalt. Trotz oder gerade wegen der schlimmen Bilder und Berichte beeindruckt es mich Tag für Tag aufs Neue, wie Menschen in ganz Deutschland der unvorstellbaren Aggression Putins mit einer nicht enden wollenden Welle der Solidarität und Hilfsbereitschaft begegnen – auch hier bei uns in Rheinland-Pfalz. Ehrenamtliche Helferinnen und Helfer, Privatpersonen, aber auch Kommunen haben in den vergangenen Wochen Fantastisches geleistet, um die Not der zu uns Geflohenen zu lindern. Dafür möchte ich an dieser Stelle noch einmal ganz ausdrücklich danken.


Schnell und effektiv


Unser politisches Ziel ist klar: Dieses außergewöhnliche Engagement wollen und werden wir als
Landesregierung weiter nach Kräften unterstützen. In einem ersten Schritt haben wir dazu im
aktuellen Haushalt bis zu 50 Millionen Euro bereitgestellt, um die Erstaufnahmekapazitäten kurzfristig zu erhöhen und den Kommunen Gelder für die Unterbringung, Gesundheitsversorgung und Integration der vor dem Krieg geflohenen Menschen bereitzustellen. Eine schnelle und effektive Hilfe für die anstehenden großen Aufgaben. Und ein klares Zeichen, dass wir auch als Landespolitik fest an der Seite der Menschen in der Ukraine stehen.


Ebenfalls sehr schnell haben sich bereits Anfang April Bund und Länder darauf verständigt, wie
entstehende Lasten verteilt werden sollen – auch um unseren Kommunen früh Planungssicherheit zu geben. Von den von der neuen Bundesregierung in diesem Zusammenhang insgesamt
bereitgestellten 2 Milliarden Euro fließen rund 96 Millionen Euro nach Rheinland-Pfalz, damit Land
und Kommunen alles Nötige unternehmen können, um das Ankommen der Geflüchteten möglichst
positiv zu gestalten.

Die Verteilung dieser Gelder haben wir in Rheinland-Pfalz keinen Monat später im engen Dialog mit den Kommunalen Spitzenverbänden beschlossen. Das hohe Tempo war uns wichtig, um die Leistungen von Erstaufnahme über Integration bis hin zum angepassten Schulbetrieb sicher und effizient zu ermöglichen und vor allem planen zu können. Der beschlossene Schlüssel sieht vor, dass die vom Bund zur Verfügung gestellten Mittel zu zwei Dritteln den zuständigen Kreisen und kreisfreien Städten zukommen und zu einem Drittel für die Kosten, die beim Land verbleiben, verwendet werden. Damit stehen unseren Kommunen dieses Jahr in diesem Bereich insgesamt 84 Millionen Euro zur Verfügung - 64 Millionen Euro Bundesmittel und die von uns im Landeshaushalt bereit gestellten 20 Millionen Euro.


Um den tatsächlichen Bedürfnissen der weit mehr als 30.000 aus der Ukraine in Rheinland-Pfalz
angekommenen Menschen gerecht werden zu können, werden wir als SPD-Landtagsfraktion in
Zusammenarbeit mit unseren Koalitionspartnern von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und FDP kurzfristig das Landesaufnahmegesetz ändern. Wir halten darin zum einen fest, dass die 64 Millionen Euro des Bundes in zwei Tranchen ausgezahlt werden. Zwei Tranchen, weil die konkrete Verteilung sich an der tatsächlichen Anzahl der Kriegsflüchtlinge vor Ort bemessen soll. Diese wird zu zwei Stichtagen festgestellt und ist damit Bemessungsgrundlage, um das Geld unseren Kommunen nicht nur maximal gerecht, sondern auch maximal effizient und passgenau zukommen zu lassen. Denn theoretische Schlüssel helfen nicht, um praktische Probleme vor Ort lösen zu können.

Fest an Seite der Ukraine

Des Weiteren wollen wir mit unserem Gesetz einem traurigen Sonderfall in Rheinland-Pfalz gerecht werden – dem so schwer von der Flutkatastrophe getroffenen Kreis Ahrweiler. Ein entsprechender Passus regelt, dass (auch künftig) Kreise oder kreisfreie Städte, die von einem Großschadensereignis nachhaltig getroffen sind, von der Aufnahme- und Unterbringungsverpflichtung befreit werden.

Ziel unserer sozialdemokratischen Politik ist es, mit all diesen Schritten in enger Abstimmung mit
unseren Kommunen zweierlei zu erreichen: Zum einen wollen wir die fantastische Hilfsbereitschaft
gegenüber den Menschen, die so Schlimmes erlebt haben, unterstützen und lebendig halten. Zum
anderen wollen wir den aus der Ukraine Vertriebenen schnell und kraftvoll helfen, dass ihre Not in
unserem Bundesland gelindert wird. Für uns ist ganz klar: Wir hoffen und fordern, dass in der Ukraine schnell Frieden einkehrt. Aber wir stehen so lange fest an der Seite der Ukraine, wie die Menschen unsere Hilfe benötigen.

Kontakt

SGK Rheinland-Pfalz e.V.
Romano-Guardini-Platz 1

55116 Mainz

Tel.: 06131/2706180
E-Mail: geschaeftsstelle@sgkrlp.de

Eure Ansprechpartner bei der SGK


Michael Ebling, SGK-Landesvorsitzender 
 


Nico Steinbach MdL, Geschäftsführer
 


Gabi Vogelsgesang, Mitarbeiterin